Schlafstörungen
Rund 60 % der Erwachsenen in den westlichen Industrieländern leiden unter Schlafstörungen, wobei nicht nur ältere Menschen, sondern in zunehmendem Maße auch jüngere davon betroffen sind. Gründe dafür sind vor allem vermehrter Stress, Überbelastungen des täglichen Lebens, Nervosität, unzureichende Konfliktverarbeitung und Störfaktoren*.
Tabukrankheit: nur ein Teil der Personen, welche an Schlafstörungen leiden, sucht ärztliche Hilfe.
Jeder zweite verschweigt dem Arzt seine Schlafstörungen. Dies ergab eine Studie der Universitäten Göttingen und Feiburg(31.01.2000 dpa):
Teufelskreislauf: Schlafstörungen
Schlafstörungen aufgrund von Krankheiten ↕ ↕ Krankheiten aufgrund von Schlafstörungen ↓
Viele greifen dann zu Medikamenten oder Alkohol, was dann neue Risiken in sich birgt: die Abhängigkeit.
Einteilung von Schlafstörungen Im allgemeinen Sprachgebrauch werden Einschlafschwierigkeiten, gestörter Schlaf oder Schlaf mit mangelhaftem Erholungseffekt oft gleichermaßen als Schlaflosigkeit (Insomnie) bezeichnet. Das Spektrum reicht vom harmlosen Reden im Schlaf über Schlafwandeln bis hin zur Schlafapnoe *. Sowohl bei den Hyposomnien als auch bei den Hypersomnien wird zwischen endogenen * und exogenen * Ursachen unterschieden. Zu den endogenen Ursachen zählen z. B. Enzephalitis * (als Folge kann Narkolepsie* auftreten) oder Obstruktionen* der Atemwege (Schlafapnoe). Exogene Faktoren sind z. B. Alkohol, Nikotin, Stimulantien, veränderte oder schlechte Schlafbedingungen. Im Vordergrund der Beschwerden stehen Ein- und Durchschlafstörungen, wobei sich vorübergehende Schlafstörungen, als Reaktion auf emotionale Belastungen, normalerweise auf 3 Wochen beschränken.
Klassifizierung der Schlafstörungen Hyposomnien: Ein- und Durchschlafstörungen
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Schlafberatung
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