Ratgeber Schlafstörung: Tipps für einen erholsamen Schlaf
Im Schlaf verarbeitet der Mensch die Geschehnisse des Tages, baut Stress ab und schöpft neue Kraft für den nächsten Tag. Aber viele Menschen kommen nachts nicht zur Ruhe, drehen sich mehrmals um und finden trotz Müdigkeit keinen Schlaf. Infolgedessen fühlen sie sich am nächsten Tag erschöpft, die Konzentration lässt nach und das körperliche sowie psychische Wohlbefinden sind beeinträchtigt. Allerdings lassen sich Schlafstörungen – neben medizinischer Unterstützung – von den Betroffenen behandeln.
Ursachen für einen gestörten Schlaf
Als Auslöser für Schlafstörungen kommen verschiedene Faktoren in Betracht. Neben körperlichen Ursachen, wie Schilddrüsen-, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hormonelle Störungen, liegen die häufigsten Gründe für krankhafte Schlafstörungen im psychischen Bereich. So leiden Betroffene unter Stress, permanente Gedankenkreise oder Angststörungen. Daneben wirken sich Alkohol und Nikotin negativ auf den Schlaf aus. Allerdings bezeichnet der Begriff „Schlafstörungen“ eine langfristige Beeinträchtigung des Schlafes. Leiden Sie zwischendurch unter wachen Nächten, gibt es einfache Einschlafhilfen.
Die Schlafbedingungen verbessern
Ein gesunder Schlaf steigert die Leitungsfähigkeit und Sie fühlen am nächsten Morgen erholt und starten gut in den Tag. Jedoch beeinträchtigen Stress und andere Gründe den Schlaf. Daher ist es ratsam, eine Stunde vor der Schlafenszeit weder Sport zu treiben, da dies den Kreislauf auf Trab bringt, noch große Mahlzeiten zu essen. Schnarcht Ihr Partner und raubt Ihnen die Träume? Mit diesen Tipps gegen Schnarchen beheben Sie das Problem und haben endlich Ruhe. Außerdem verbessert frische Luft und eine übersichtliche Einrichtung die Voraussetzungen für eine erholsame Nacht. Hält die Schlaflosigkeit über mehrere Wochen an, sollten Sie einen Arzt konsultieren.
Die Behandlung psychisch bedingter Schlafstörungen
Während Sie bei gelegentlichen Schlafproblemen die Möglichkeit haben, mit der richtigen Matratze oder einem regelmäßigen Abendritual die Chance zu erhöhen, endlich einzuschlafen, ist die Behandlung bei seelischen Ursachen schwieriger. In den meisten Fällen benötigen Betroffene längere Zeit, bis sie sich der Situation bewusst werden. Zusammen mit einem Psychotherapeuten finden Sie im Rahmen einer Gesprächstherapie die Ursachen für die Schlaflosigkeit heraus und erkennen die Zusammenhänge. Danach erarbeiten Sie neue Verhaltensweisen, die das Einschlafen erleichtern. Aber keine Sorge, die meisten Krankenversicherungen bezahlen die Kosten für diese Therapie, mit deren Hilfe Sie bald wieder schlafen.
Bild: panthermedia.net JCB Prod
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