Was ist gesunder Schlaf?

Was ist gesunder Schlaf?
Dem einen reichen fünf Stunden, andere hingegen können es sich nicht leisten, auf ihren achtstündigen Schönheitsschlaf zu verzichten. Aber was ist eigentlich gesund, oder besser, wann kann man nicht mehr die Leistung bringen, die man eben bringen muss. Ab wann ist man nicht mehr fähig , klare Gedanken zu fassen, produktiv zu arbeiten, Aufgaben zu bewältigen? Hat der Schlaf , bzw. der fehlende Schlaf wirklich Einfluss auf das alltägliche Leben?
Am Schlafverhalten kann man sehr deutlich erkennen, wie sehr sich Menschen in ihren Gewohnheiten unterscheiden. Es gibt die Sorte Mensch die bis spät in die Nacht hinein arbeitet, oder aber auch einfach nur lieber spät ins Bett geht. Und es gibt eben die andere Sorte, die bevorzugt, früh einzuschlafen und somit mehr Zeit am Morgen zu haben. Aber muss Schlaf wirklich sein? Man könnte die Zeit doch viel besser nutzen, oder etwa nicht? Wird die nächtliche Bettruhe nicht sowieso viel zu sehr überbewertet? In der heutigen Zeit, in der immer mehr Leistung zählt, in der Menschen kaum noch zur Ruhe kommen und Schwierigkeiten damit haben, alle Aufgaben in den kurzen Tagesablauf zu zu quetschen. In einer Zeit, in der wir uns mit Gedanken über die Zukunft, über die eigene Existenz quälen.
Schlafrhythmus ist alles
Der für unsere Kultur übliche Schlafrhythmus ist auf all die Faktoren wie Arbeit, Schule, Ruhe-und Essenszeiten, den gesamten gesellschaftlichen Ablauf abgestimmt. Trotzdem, wie schon oben erwähnt, zeigt jeder Mensch einen eigenen Rhythmus auf, es gibt eben die Langschläfer und die Morgenmenschen, jeder folgt seinem eigenen biologischen Rhythmus und das dürfte der gesündeste Weg sein. Demzufolge kann man die sogenannten Langschläfer auch nicht wirklich verurteilen. In diesem Sinne kann man nur wenig als Gesundheitstipp geben, das gesündeste wird sein, auf den eigenen Rhythmus und die eigenen Bedürfnisse zu achten.
Der Mensch verbringt ein Drittel seines Lebens im Schlaf
Jeder, der sich einmal im Leben mit der Biologie auseinandergesetzt hat, wird jedoch wissen, dass genug Schlaf sehr wohl nötig ist, denn der Körper befindet sich nachts in einer Art „Stand by-Phase“, alle Funktionen werden „heruntergefahren“, Körpervorgänge wie Atmung und Puls werden langsamer, der Blutdruck sinkt und eine vorübergehende „Bewusstlosigkeit“ tritt an die Stelle von Aktivität . Dies alles dient dazu, dass sich der Körper erholen und gleichzeitig wieder aufbauen kann.
All das, um am nächsten Tag frisch und munter wieder zur Tat schreiten zu können. Nimmt man sich selbst für längere Zeit seinen Schlaf, so kann das zu ernsthaften gesundheitlichen Schäden und Beeinträchtigungen führen Was aber auf jeden Fall zu sagen sei ist, dass es nicht darauf ankommt, hauptsächlich nachts zu schlafen. Was die Tageszeit angeht, bleibt es jedem selbst überlassen, ob er nun die Mittags, oder die Mitternachtszeit für einen ausgewogenen Schlaf bevorzugt.
Bild: panthermedia.net Meike Gabrielczyk
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